Erdbeeren sind mein Lieblingsobst. Und bei mir im Garten wachsen sie gerade. Jeden Tag kann ich losziehen und sie suchen, pflücken, essen, genießen. Ich habe im Garten die kleinen Erdbeeren, die wilden Walderdbeeren. Die Pflanzen sind ideale Bodendecker, die nicht nur das Erdreich schützen, sondern auch noch für eine Portion Vitamine und Lebensfreude sorgen.

Herrlich!

Allerdings sind die wilden Erdbeeren in meinem Garten so klein, da muss ich schon genau hinschauen, um die roten, reifen Früchte zu entdecken. Viele sind sofort zu erkennen, aber manche verstecken sich auch gerne nah am Boden oder hängen unter Blättern oder verstecken sich hinter Stengeln.

Um möglichst viele zu erwischen, habe ich mir einen Trick ausgedacht. Erst gehe ich einfach am Erdbeerbeet entlang und pflücke, was ich sofort entdecken kann. Dann gehe ich dieselbe Strecke noch einmal von der anderen Seite, quasi rückwärts.

Durch diesen einfachen Wechsel der Perspektive entdecke ich auch die Erdbeeren, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Manchmal muss ich mich zusätzlich noch hinunterbeugen und mich sozusagen auf Augenhöhe der Erdbeeren bewegen, dann sehe noch weitere Früchte. Oder ich suche mir noch weitere neue Perspektiven, streiche zudem mit der Hand durch die Pflanzen… und immer weiter füllt sich meine Erdbeerschale!

Eigentlich ist Erdbeerenpflücken wie das echte Leben.

Wir sollten, wir dürfen, öfter im Leben mal die Perspektive wechseln, dann werden neue Wege sichtbar und manchmal entdecken wir dabei ganz tolle Früchte!

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